GAZ im Propagandamodus

Es ist Wahlkampf: 
Gießener Allgemeine Zeitung wieder im Propagandamodus

Es sind wohl die dramatisch schlechten Umfragewerte der SPD im hessischen Landtagswahlkampf, die dazu geführt haben, dass die Gießener Allgemeine Zeitung (GAZ) in ihre alte Rolle als linkes Zentralorgan zurückfällt. 

Burkhard Bräuning, den starken Mann in der GAZ-Redaktion, scheint die schiere Verzweiflung anzutreiben, wenn er jetzt mal wieder seinem Ruf als rot-grüner Chefpropagandist von Gießen alle Ehre macht.

In seiner GAZ hat Bräuning offensichtlich die Devise ausgegeben, Fake News über uns und unsere Wähler zu verbreiten. 

In einem Kontext, der überhaupt keine Bezüge zur AfD aufweist, schreibt er in seinem letzten Wochenrückblick:


„Dabei wäre mancher AfD-Wähler geläutert, wenn er sich das monumentale Werk 'Shoah' von Claude Lanzmann anschauen würde.“ (GAZ 07.07.2018)

Ist der Antisemitismus-Vorwurf eine groteske Assoziation eines Altlinken, der jeden Bezug zur Realität verloren hat? Oder will Bräuning – nach dem Motto "Haltet den Dieb!" – von seinem eigenen undemokratischen Verhalten ablenken?  

Schließlich war er von Beginn an ein Protagonist von Merkels Verfassungsbruch (laut Staatsrechtlern wie di Fabio, Papier, Bat-tis, Bertrams, Scholz usw.) mit der Grenzöffnung 2015.

Warum stellen sich Bräuning und seine rot-schwarz-grünen Gesinnungsfreunde nicht endlich der Frage nach der Legitimität ihres Handelns? – inwieweit sie selbst für den rapide zunehmenden moslemischen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich sind? – und außerdem für den wachsenden islamistischen Terrorismus, die steigende Gewaltkriminalität usw.?

Berufsethos Fehlanzeige. Die GAZ-Redaktion verfolgt statt einem ordentlichen Journalismus nachzugehen, lieber das altbekannte AfD-Bashing: 

Im „Stadt-Cocktail“ (ebenfalls am 07.07.2018) lässt sich GAZ-Mann Christoph Hoffmann zunächst abwertend („geschmacklose Parolen“ usw.) zum bevorstehenden Gießener AfD-Wahlkampfauftritt am 26.8. mit Alice Weidel und Beatrix von Storch aus, um anschließend ebenfalls seinen Projektionen freien Lauf zu lassen: 

Die AfD würde „am liebsten nur Meiers und Müllers statt Özils und Khediras spielen lassen“, und er suggeriert, dass Özil, dessen Erdogan-Auftritt usw. er natürlich verschweigt, ein Unschuldslamm sei, der jetzt zum Sündenbock gemacht würde. 

Offenkundig ist die deutsche Migrations- und Integrationspolitik nach Hoffmanns Überzeugung perfekt – und die AfD der einzige Störfaktor.

Allerdings steht gleichzeitig die Frage im Raum, ob es in der GAZ vielleicht Vorgaben gibt, nach denen nicht kritisch über die seit Jahren anhaltenden offenkundigen Missstände in der Gießener HEAE und der BAMF-Außenstelle berichtet werden darf. 

Schließlich gibt es mehr als genug Hinweise darauf, dass in Gießen Zustände herrschen, die in vielerlei Hinsicht mit denen in der BAMF-Skandalstelle in Bremen vergleichbar sind. Aber solche Berichte „nützen der AfD“ (d.h. man bringt sie besser nicht?!).

Dass Leute wie Bräuning, der über die AfD auch mal von einem „rechtsradikalen Haufen“ schreibt, und sein Mitarbeiter Hoffmann gegenüber unserer Partei nicht zu unabhängigem, sondern nur zu unseriösem Journalismus fähig sind, ist klar. Dementsprechend kann die GAZ, solange Burkhard Bräuning dort das Sagen hat, die Funktion einer kritischen Presse als vierte Gewalt nicht erfüllen. 

Apropos "Shoah": Vielleicht wären Bräuning und Kollegen geläutert, wenn sie ein Gespräch mit einem der jüdischen AfD-Mitglieder in Gießen führen würden.